Samstag, 5. September 2015

Groningen und die Radfahrer

Groningen and the cyclists


Beim Besuch der nordniederländischen Stadt Groningen fällt sofort ein Unter-schied zu deutschen Städten auf: die Radfahrer. Massen an Radfahrern! Zwar breitet sich das Pedalieren auch in Deutschland aus und manche Städte wie Münster oder Freiburg werden lobend erwähnt. Aber in den Niederlanden ist die Fahrradkultur noch ein paar Zacken schärfer. Überall stehen oder fahren die Räder und es gibt regelrechte Parkhäuser für Tausende von Drahteseln. Die Radler sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs - auch in engen Gassen und bei vielen Füßgängern. Sie sind die dominierenden Verkehrsteilnehmer. Autos und Fußgänger haben sich dem nachzuordnen. Wenn man dies nicht gewohnt ist, fühlt man sich als Fußgänger ziemlich verunsichert. Für die Einheimischen ist dies sicher Alltag und selbstverständlich. Diesen Blogeintrag widme ich den Pedaleuren Groningens.

When visiting the northern Dutch town of Groningen you immediately notice a difference to German cities: the cyclists. Masses of cyclists! While pedalling also spreads in Germany and some cities like Münster or Freiburg are known to be „Cities for cyclists“ this is nothing compared to the Netherlands. You can see bicycles and cyclists everywhere and there are even buildings to park your bike. The cyclists are traveling at high speed - even in narrow alleys with many pedestrians. They are the dominant drivers. Cars and pedestrians have to subordinate. If you are not used tot hat, you feel very insecure as a pedestrian. But for locals this is a daily routine. I dedicate this blog entry to all cyclists of Groningen.
(Thanks to my daughter Lea for translation.)


Das Rad ist ein universelles Transportmittel. Nebenbei - man betrachte das Schuhwerk des Passagiers.


 Auf den städtischen Märkten gibt es mobile Fahrradgeschäfte, wo man zur Not auch mal schnell einen kleinen Schaden beheben lassen kann.



Trotz hohem Lenkers sind die Radfahrer mit relativ hohen Geschwindigkeiten unterwegs.



Interessant, was so alles transportiert wird.



Auch die reifere Jugend ist viel mit dem Rad unterwegs. Vielleicht nicht mehr ganz so schnell. Man beachte auch die landestypische Fahrradbeleuchtung.


  Der Eismann von oben herab aus dem Hotelfenster.



Und noch ein Personentransport.


 Fußgänger unterhalten sich besser am Wegesrand.



Übrigens, Groningen ist eine Reise wert. Alle Aufnahmen wurden mit einer Leica V-Lux 114 und einer Panasonic LF1 gemacht.